Ya Dong
(Pipa)
wurde in Shanghai geboren, und gilt als eine
der besten Pipa-Spielerinnen Chinas.
Sie spielt sie seit ihrem sechsten Lebensjahr und gab mit 13
ihr erstes Solokonzert.
Ihr großes Talent hat sie im Studium an der Musikhochschule Shanghai (1979–1983) zur vollen Reife gebracht, wo sie anschließend auch als Dozentin beauftragt wurde.
Im Jahr 1982 wurde sie mit dem Nationalpreis für „Solisten auf chinesischen Instrumenten“ ausgezeichnet.
Seit 1987 lebt sie in Deutschland, wo sie zunächst private und anschließend auch eine Reihe von immer mehr öffentlichen Solokonzerten in Funk und Fernsehen gab.
Als Mitglied des Gu-Feng Ensembles konzertiert sie deutschland- und europaweit und zieht so eine beachtliche Aufmerksamkeit auf sich.
Durch die Zusammenarbeit mit Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, den Münchner Philharmonikern,
dem Stuttgarter Kammerorchester,
dem Niederländischen Staatsopernorchester
und vielen anderen arbeitet sie über ihr traditionelles Repertoire hinaus und schafft sich mit zeitgenössischen Kompositionen einen internationalen Ruf.
Seit 2008 musiziert sie mit Ensemble Sarband.
Neben den zahlreichen öffentlichen Konzerten spielte sie
bei wichtigen Staatsempfängen
als auch bei der Ausstellungseröffnung
der chinesischen „Tonarmee“ in Düsseldorf.
Sie hören die Ouverture zu unserem Programm
"Sindbad der Seefahrer",
Konzertaufzeichnung, Graz, 20.7.2008
